Paris – mon amour

Paris, Paris, wir fahren nach Paris! Meine Freundin aus Russland hatte ein noch gültiges EU-Visum und wollte schon immer mal nach Paris. Und wenn man mich fragt, ob ich nach Paris fahren möchte… Wir hatten ein günstiges Hotel, das dennoch recht zentral in Montmartre liegt. Meine Freundin mochte den Ausblick gar nicht, denn das Zimmer lag in Richtung Friedhof. Andere besuchen diesen Friedhof als Sehenswürdigkeit, daher fand ich es nicht schlimm. Außerdem konnten wir durch diese Lage abends in Montmartre essen gehen und danach bequem zurück ins Hotel laufen.

Es ist ein Erlebnis, mit jemandem zu reisen, den man nur wenig kennt. Noch viel mehr, wenn man mit jemanden aus einem anderen Land unterwegs ist. Mein größtes Aha-Erlebnis: man kann durchaus einfach mal nach dem Reiseführer gehen, wenn man das passende Bistro/ Café/ Restaurant sucht. Das mache ich jetzt öfter und habe auch schon anderswo gute Erfahrungen damit gemacht.

Aber genug geredet, lassen wir die Bilder sprechen:

2013-06_Paris (3) 2013-06_Paris (5) 2013-06_Paris (12) 2013-06_Paris (13) 2013-06_Paris (17) 2013-06_Paris (19) 2013-06_Paris (22) 2013-06_Paris (24) 2013-06_Paris (25) 2013-06_Paris (28)Was sagt ihr zu den Bildern?

Eine Woche Resturlaub – Was machen wir nur damit?

Ab ins Reisebüro! Ich habe gehört, dass da doch noch bergeweise Leute ihre Reisen buchen. Und es war dann auch ziemlich voll am Samstagvormittag. Wir warteten brav und als wir an der Reihe waren, legten wir unsere Eckpunte (Teneriffa, Samstag bis Samstag, in 3 Wochen etc.) dar. Das hat uns sofort ein „da kenne ich ein tolles Hotel, da waren erst Bekannte, die waren ganz begeistert, tolles Essen, nette Leute, blubb blubb blubb“ erreicht. Die Beigesterung hat Eindruck gemacht und wir haben gleich gebucht. Zur Zeit läuft dazu ein passender Werbespot im Fernsehen: „Das falsche Hotel ist schnell gebucht!“.

Balance-Akt:

2013 Teneriffa (32)-1Wir haben dann eben die Natur genossen:

2013 Teneriffa (61)-1Und es gibt wirklich tolle Ecken auf der Vulkaninsel:

2013 Teneriffa (175)-1Nur das mit dem Baden war so eine Sache, meistens hing irgendwo eine rote Fahne und die hat auch richtig geweht:

2013 Teneriffa (195)-1Ach ja, hier noch der berühmte Vulkan und höchste Berg von ganz Spanien: El Teide

2013 Teneriffa (248)Der hinterlistige Berg, der uns einfach nicht rauflassen wollte. Aber hey, die Aussicht vom Café der Talstation war toll und wir haben sie ausführlich und mehrfach genossen.

2013 Teneriffa (236)-1Auf dem Weg zum Strand:

2013 Teneriffa (282)Und dann war der Tag auch schon wieder vorbei am Strand „Las Teresitas“

2013 Teneriffa (434)-1Teneriffa ist doch eine Reise wert!

Japan – im Land der badenden Affen (Yudanaka)

Wir waren in Japan!!! Ein einmaliges Erlebnis, auch für meine Kamera. Was mir am besten gefallen hat? Die Affen, die in einer heißen Quelle baden. Es war ein großes Abenteuer, auch nur bis zu den „Snow Monkeys“ von Yudanaka zu kommen. Stundenlange Bahnfahrten und  eine Busfahrt ganz weit raus. Dann mussten wir noch den Eingang zum Park finden und ein ganzes Stück durch den Wald laufen. Aber wir haben die Äffchen gefunden. Und hatten sie fast ganz allein für uns! Der Schnee, der den Snow Monkeys ihren Namen gegeben hat, war zwar schon weggeschmolzen. Aber wer braucht schon Schnee, wenn er badende Affen hat?Bild
Diese kleine Familie verzichtet auch im warmen Wasser nicht aufs Zusammenkuscheln:Bild
Ever so ZEN:

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Danach haben wir ein einem traditionellen Gasthaus übernachtet mit dem perfekten Abendessen und Gastgebern, die ausschließlich japanisch sprachen. Ein weiteres einmaliges Erlebnis. Go Japan!

Chicago – the windy city

Ende April waren wir in Chicago, der windigen Stadt. Und sie hat ihrem Namen alle Ehre gemacht: aus Sonnenschein, der vom Hotelzimmer aus wie T-Shirt-Wetter erscheint, macht der eiskalte Wind vom See Winterjacken- und Mützenwetter. Egal, das sieht man auf den Bildern ja nicht…
Zum Glück waren die Wege nicht weit. Hier ein Bild, auf dem nicht nur der Willis-Tower (früher Sears-Tower) sondern gleichzeitig auch unser Hotel zu sehen ist (Travel-Lodge, links im Bild). Eigentlich müsste man noch die fallenden Linien korrigieren, aber mein PC weigert sich gerade und ich möchte die Bilder jetzt zeigen:Reise durch AmerikaVon das ist es auch nicht weit bis zum berühmten Buckingham Fountain. Hier hatten wir nicht so viel Glück wie mit dem Hotel: er war noch nicht wieder in Betrieb genommen:

Buckingham FountainEr wurde dann 2 Wochen später eröffnet… Dafür waren wir anderswo unterwegs. Abends zum Beispiel am Navy Pier:Navy PierEine tolle Woche in Chicago – viel zu schnell vorbei. Mehr Bilder vielleicht ein ander Mal.

Auf dem Jahrmarkt zur Blauen Stunde (und später)

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„Kommst Du mit? Wir wollen auf dem Frühlings-Volksfest Fotos machen!“ Da bin ich natürlich sofort dabei! Wir wollen die Blaue Stunde nutzen und das Riesenrad perfekt in Szene setzen. Außerdem natürlich Lichtspuren bei den Autoscootern festhalten (das wird dann doch nichts, aber dazu später mehr) und bei irgendetwas Bewegtem die Kamera „mitziehen“. Also auf zum Volksfestplatz! Wir sind zu früh (obwohl ich doch eine viertel Stunde zu spät bin) und es ist einfach noch zu hell. Also erst einmal bei einem Rundgang die Möglichkeiten erkunden. Wir stellen fest: Montagabend ist eine gute Wahl, um nicht im Gedränge mit der großen Kamera und dem Stativ umgerannt zu werden. Montagabend ist eine schlechte Wahl, um Autoscooter in Action zu sehen. Es fährt nämlich niemand, aber auch wirklich gar niemand, an keinem der 4 Autoscooter-Anlagen. Wir starten also mit dem Riesenrad:Auf dem Volksfest zur Blauen StundeWie gefällt euch der blaue Himmel? Wir sind begeistert. Dann heißt es warten, bis sich das Riesenrad auch endlich mal in Bewegung setzt. Richtig, wir müssen ziemlich lange warten, bis es losgeht. Montagabend eben, kaum einer unterwegs. Dafür können wir unsere Stative mitten auf den Wegen aufstellen. Und irgendwann hat der Betreiber ein Einsehen und setzt das Rad in Bewegung:Zur Blauen Stunde auf dem Volksfest

Die verschieden beleuchteten Streben führen dabei zu dem interessanten Muster. Nach einer kleinen Ewigkeit und gefühlten 1000 Fotos später geht es dann weiter auf dem Rummel. Mit den Autoscootern haben wir wie gesagt kein Glück. Dafür gibt es interessante Einblicke in das Alltagsleben der Aussteller. Die Dame am „Take Off“ wünscht sich bestimmt, dass der Abend bald vorbei ist:Montagabend - die Ruhe nach dem Sturm?Zum Abschluss bereiten wir den Leuten vom „Sky Rocker“ noch etwas Abwechslung. Wir stehen zu dritt davor und ziehen die Kameras im Rhythmus der Gondel fleißig mit und drücken im Verlauf auf den Auslöser. Zweck der Übung: die Gondel soll scharf erscheinen, der Rest in einem schwimmenden Lichtermeer. Das Problem: die Gondel dreht sich auch noch in sich. Wir ziehen also sehr lange von links nach rechts, von rechts nach links, von links nach rechts, bevor wir 1 oder 2 passable Bilder schießen. Hier mein Lieblingsbild aus der Serie:Auf dem Volksfest mit der Nikon D3100

Am Ende sind wir uns einig: Es hat sich gelohnt und wir werden wieder kommen. Das nächste Mal vielleicht an einem Wochenende.

Venedig – Gondeln in der Stadt

Galerie

Diese Galerie enthält 5 Fotos.

Hier reiche ich noch ein paar Bilder von meiner Venedig-Reise nach. Mein Lieblingsbild habt ihr ja schon gesehen. Hier noch ein paar klassischere Motive mit Gondeln und der Aussicht vom Markusplatz. Wir hatten eine tolle Zeit im letzten Herbst mit … Weiterlesen